veedu bietet arbeitssuchenden und nichterwerbstätigen Migrant*innen und Geflüchteten aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit gezielter Sprachförderung eine Qualifizierung im Handwerk. Die Weiterbildung beginnt am 5. November 2018. Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der wortlaut Sprachwerkstatt und dem Landesverband Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e. V. Es wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

Berlin. Über einen Zeitraum von vier Monaten durchlaufen die Teilnehmenden einen mehrstufigen Prozess: In Sprach- und Praxisworkshops werden berufsspezifische Kompetenzen vermittelt; die hierfür entwickelte Sprachlern-App „Sprich Handwerk“ hilft beim Erlernen der Fachsprache. Auf einer virtuellen Betriebsbesichtigung mit 360°-Videos erleben die Teilnehmenden den beruflichen Alltag eines Malers oder Anlagenmechanikerin für Heizung-, Klima- und Sanitärtechnik, deren zentrale Tätigkeiten in einem Praktikumseinsatz erprobt werden. Zuletzt können über ein Job-Speed-Dating Kontakte mit Handwerksbetrieben geknüpft und längerfristige Beschäftigungsperspektiven konkretisiert werden.

Das Projekt „Zukunftswerkstatt Handwerk“ möchte Arbeitssuchende ansprechen, die aufgrund geringer berufsspezifischer Sprachkenntnisse wahrscheinlicher von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Die Projektbetreuerin Simone Drews sieht im Handwerk großes Potenzial: „Das Handwerk bietet eine Vielfalt an Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Wir möchten mit gezielter Sprachförderung Geflüchtete für den Wirtschaftsbereich begeistern und deren Integration in den Berliner Arbeitsmarkt fördern.“ Die Teilnahme an der Weiterbildung ist kostenfrei und kann in Teil- oder Vollzeit absolviert werden. Ein individueller Einstieg ist möglich. Interessierte können sich unter www.zukunftswerkstatthandwerk.de oder direkt bei Simone Drews (Tel. 030 789 546 013) anmelden.

Das Projekt „Zukunftswerkstatt Handwerk“ qualifiziert Menschen aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf, die aufgrund geringer berufsbezogener Deutschkenntnisse Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Mit einem innovativen Ansatz konzentriert es sich darauf, sprachliche Barrieren abzubauen, zentrale Kompetenzen für die Aufnahme einer Erwerbsfähigkeit zu vermitteln und die Arbeitssuchenden für eine Beschäftigung im Handwerk zu begeistern. Das Projekt „Zukunftswerkstatt Handwerk“ wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.